Goldpreis

Wie entsteht der Goldpreis?

Der Goldpreis schwankt erheblich. Auch wenn Gold über die Jahre und Jahrzehnte auf Grund seiner Beliebtheit und Seltenheit selbst in schwächeren Jahren immer eine solide Geldanlage ist, können die Unterschiede beim Kaufpreis beträchtlich sein. Deswegen präsentieren wir Ihnen auf unserer Seite Goldkurs auch immer alle notwendigen aktuellen Preise.

Denn nur durch den Vergleich erwerben oder verkaufen Sie wertvolles Gold zum angemessenen Preis. Die erste Gefahr für Ihr eigenes Erspartes lauert bereits bei der Auswahl des Handelspartners. Zwischen seriösen, ehrbaren Kaufleuten, die lieber auf eine vertrauensvolle Partnerschaft und langfristige Kundenbindung setzen, gibt es auch schwarze Schafe, die nur auf ein schnelles Geschäft aus sind und ihren eigenen Vorteil suchen. Hier in die Falle zu tappen kann bares Geld wert kosten. Doch selbst bei den seriösen Händlern gibt es Unterschiede. Denn viele Faktoren kommen zusammen, die für den Preis verantwortlich sind. Bei den Händlern können das sein: Anzahl der Mitarbeiter, Ladenmiete, laufende Belastungen, eigene Gewinnvorstellung. Das beste Angebot ist dennoch leicht gefunden: lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot erstellen und vergleichen Sie! In jedem Fall sollten Sie dabei auch ein Angebot von Goldankauf Hamburg einholen, das wird sich in den meisten Fällen lohnen.

Orientierung bietet stets der offizielle, aktuelle Goldkurs, den Sie auch auf dieser Seite unter Goldkurs einsehen können. Doch wie eigentlich kommt dieser Kurs zustande? Nun, hierbei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Da ist zunächst das marktwirtschaftliche Prinzip von Angebot und Nachfrage. Je mehr potentielle Käufer ein Gut besitzen wollen, umso begehrter ist es, und der Verkäufer kann einen höheren Preis verlangen. Umgekehrt wird ein Verkäufer mit dem Preis herunter gehen, wenn er nicht genügend Interessenten findet, die sein Gut erwerben wollen. Diese Wechselwirkung nimmt auch auf den Goldpreis Einfluss: je größer die Nachfrage, desto höher der Preis.

Der Preis des Goldes schwankt besonders stark. Das liegt an den den sogenannten Marktteilnehmern. Im Gegensatz zu den meisten Aktien, zu Immobilien oder Rohstoffen, die vor allem von Privatpersonen und Investmentfirmen ge- und verkauft werden, mischen beim Handel mit Gold ganze Staaten mit. Diese haben einen erheblichen Anteil ihrer Währungsreserven in der Regel in Gold angelegt. Entschließt sich die Zentralbank eines Staates zum Verkauf von Goldreserven, so steht auf einen Schlag eine große Menge zur Verfügung, was auf den Preis drückt. Umgekehrt können Staaten mit ihrer geballten Finanzkraft den Goldpreis stark steigen lassen, indem sie Gold aufkaufen.

Der zweite Grund für die starken Schwankungen des Goldpreises liegt im Dollarkurs. Denn der internationale Handel mit Gold findet in aller Regel in US-Dollar statt. Sinkt der Wert der US-amerikanischen Währung, kann man mit den erzielten Gewinnen aus einem Goldverkauf also nicht mehr so viele Güter kaufen wie zuvor, setzen Händler den Preis für ihr Gold entsprechend herauf. Umgekehrt kann der Goldpreis sinken, wenn der US-Dollar gerade sehr hoch steht. Da Erdöl ähnlich wie Gold die Rolle einer internationalen Ersatzwährung spielt und ebenfalls in US-Dollar gehandelt wird, kann sich selbst der Ölpreis auf den Goldkurs auswirken.

Die größten Handelsplätze für Gold sind London, Hongkong und Zürich. Hier wechseln tatsächlich Goldmünzen, Goldbarren, Unzen und Schmuck physisch ihren Besitzer. Ansonsten werden nur die Besitzrechte verkauft, ohne dass das Gold überhaupt bewegt wird. Solcher Handel findet vorwiegend an den Börsen in London, New York oder Tokio statt.

Aus allen Daten, aus Angebot und Nachfrage, Stand des US-Dollar und dem Ölpreis, den Handelsaktivitäten an den Börsen sowie den Erwartungen für die Zukunft entsteht der Goldpreis. Dem liegt keine besondere Formel zugrunde. Sondern letztlich festgelegt wird er auf ganz herkömmliche Weise – von einer Gruppe von Menschen, die zusammen berät und den Kurs festsetzt. Der Ort dieser Zusammenkunft war jahrhundertelang London, wo sich bereits seit dem 17. Jahrhundert Goldhändler und Bankenvertreter einmal täglich trafen. Mittlerweile gibt es zweimal täglich ein Treffen von Vertretern der fünf wichtigsten Banken, die am Londoner Goldmarkt aktiv sind, darunter die Deutsche Bank. Dieses Festsetzen des Preises wird allgemein „Goldfixing“ genannt.

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